Aachener Modell

Die Regenbogenschule ist seit dem Schuljahr 2010/11 „Partnerschule“ im Aachener Modell zur Frühförderung von begabter und hochbegabter Kinder. Das Aachener Modell wurde 2003 initiiert. Das regionale Hochbegabtenprojekt startete damals an sechs Modellgrundschulen in Stadt und Kreis Aachen. In einem zunächst auf vier Jahre begrenzten Zeitraum wurde das landesweit einzigartige Pilotprojekt mit großem Erfolg "getestet". Projektträger waren Stadt und Kreis Aachen in Kooperation mit den Schulämtern für die Stadt und den Kreis Aachen.

In den Modellschulen werden unterschiedliche Formen der Hochbegabtenförderung eingesetzt. Dazu zählen vor allem Akzeleration, Individualisierung/Differenzierung und Enrichement. Die Schulen entscheiden selbst über die Fördermaßnahmen, die sie in ihren Klassen einsetzen. Das Lehrpersonal wird vor Einsatz der verschiedenen Methoden entsprechend geschult.

Eine durch Individualisierung und offene Arbeitsweise gekennzeichnete Unterrichtsorganisation kann alle Kinder, auch die intellektuell Hochbegabten fördern. Hoch begabte Kinder werden daher zunächst durch geeignete Maßnahmen der Binnendifferenzierung innerhalb ihres Klassenverbandes gefördert.

Die Möglichkeiten den normalen Unterricht auszuweiten und zu vertiefen, bilden den Hauptteil der besonderen Förderung für begabte Kinder. Sie finden im Wesentlichen innerhalb des Klassenverbandes statt, können aber auch in zusätzlichen Projekten, Kursen und Arbeitsgemeinschaften außerhalb der Stundentafel angeboten werden.

Kooperationspartner

Die RWTH hat als größte Aachener Hochschule das Aachener Modell von Anfang an unterstützt: Zum einen mit mathematisch-naturwissenschaftlichen Kursangeboten für hochbegabte Grundschulkinder, zum anderen mit einer umfangreichen wissenschaftlichen Begleitung und Bewertung des Projekts durch das Institut für Erziehungswissenschaft.

Das LUDWIG FORUM orientiert sich mit seinem Programm an Qualität und Aktualität internationaler Kunstprozesse seit den 1960er Jahren. Insofern präsentieren sich seine Sammlungen als adäquates Kaleidoskop der Kunstentwicklung von den Sechzigern bis heute. Eine eigene Pädagogische Abteilung begleitet die Themenschwerpunkte, Ausstellungen und Projekte des Ludwig Forums mit vielfältigen Angeboten. Im Rahmen des Aachener Modells hat das Ludwig Forum ein künstlerisches Kursangebot für die besonders begabten Kinder entwickelt.